Stirnbänder für Herren – sportlich und praktisch

Männer und Stirnbänder – dies ist meist keine Liebe auf den ersten Blick. Männer lieben Mützen oder Hüte, Stirnbänder für Herren haben es hingegen nicht leicht. Diese Abneigung der Männerwelt gegenüber dem Stirnband stammt noch aus der Zeit der Aerobic-Welle, als Stirnbänder für Herren ein fester Bestandteil der sportlichen Accessoires waren. Zu allem Unglück waren in den 1970er Jahren zudem noch hautenge Trikots in Neonfarben modern. Dies hindert bis heute noch viele Männer daran, ein Stirnband zu tragen. Allerdings gibt es viele Bereiche, in denen Stirnbänder für Herren eine gute Wahl sind.

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Bergsteigen? Nur mit Stirnband!

Obwohl es viele Frauen gibt, die gerne in den Bergen wandern oder Bergsteigen, werden diese Freizeitaktivitäten immer noch von Männern dominiert. Beim Bergwandern oder Bergsteigen gehören Stirnbänder für Herren auf jeden Fall dazu, denn sie erfüllen gleich mehrere Aufgaben. So bleiben die Ohren vor Kälte und Wind geschützt und wenn der Schweiß rinnt, fängt das Stirnband alles auf. Viele Bergsteiger tragen ein Stirnband zusätzlich zur Kappe, da das Stirnband den Schweiß auffängt und die Kappe vor der Sonne schützt. Ideal ist ein Stirnband, was zugleich den Nacken schützt, denn die Sonne ist in Höhenlagen sehr stark und kann an empfindlichen Stellen, wie dem Nackenbereich, schnell für einen schmerzhaften Sonnenbrand sorgen. Bei Bergsteigern und Bergwanderern sind extra breite Stirnbänder beliebt, da sie die Haare optimal bändigen und dafür sorgen, dass die Sonnenbrille, die im Hochgebirge Pflicht ist, fester am Kopf sitzt.

Stirnbänder für Herren sogar beim Skilaufen

Stirnbänder für Herren: Roger Strøm, Eisschnellläufer aus Norwegen, trägt ein Stirnband.

Roger Strøm,trägt ein Stirnband. Quelle: @ wikimedia.org / UweFan

Sportliche Männer wissen Stirnbänder zu schätzen. Vor allem Skiläufer tragen gerne Stirnbänder, weil sie praktisch sind und gegenüber einer Mütze etliche Vorteile haben. Bei einer rasanten Abfahrt beispielsweise kann es passieren, dass die Mütze und mit ihr auch gleich die Skibrille vom Kopf rutscht. Diese Erfahrung machen nicht nur viele Amateure im Skisport, sondern auch Profis wie der Olympiasieger Markus Wasmeier. Ihm flog 1994 bei den Olympischen Spielen im norwegischen Lillehammer die Mütze vom Kopf, trotzdem reichte es noch zum Gewinn der Goldmedaille. Stirnbänder für Herren sind beim Wintersport die bessere Idee, denn sie sitzen eng am Kopf und können nicht davonfliegen, wie es bei einer Mütze der Fall ist. Durch den engen Sitz schützt ein Stirnband die empfindlichen Ohren optimal vor dem schneidend kalten Wind während der Abfahrt.

Natur oder doch Kunstfasern?

Geht es um Stirnbänder für Herren, stellt sich natürlich die Frage, aus welchem Material das Stirnband sein soll. Die Auswahl ist zwar groß, jedoch die Herren sind wählerisch. Günstig sind Stirnbänder für Herren aus Kunstfasern, allerdings haben sie ihre Nachteile. So absorbieren künstliche Fasern den Schweiß nicht so gut wie natürliche Fasern. Dafür lassen sich Stirnbänder aus Kunstfasern besser dehnen und passen sich stets perfekt der Kopfform an. Dazu kommt, dass sie strapazierfähig und sehr pflegeleicht sind. Vor allem Stirnbänder aus Polyester haben sich einen guten Namen gemacht. Stirnbänder für Herren auf reiner Wolle halten hingegen deutlich wärmer, als es bei Kunstfasern der Fall ist. Diese Stirnbänder sind dicker und werden daher sehr gerne von Bergwanderern und Bergsteigern getragen. Bei Wintersportlern kommen Stirnbänder aus Fleece sehr gut an. Sie halten ebenfalls sehr warm und haben zusätzlich noch eine isolierende Funktion.

Stirnbänder im Sport

Der bekannteste Stirnbandträger im Sport ist und bleibt wohl Björn Borg. Der Schwede bändigte seine langen Haare mit einem Stirnband aus Frottee und machte das Stirnband im Weißen Sport salonfähig. Fünfmal gewann Borg auf dem „heiligen Rasen“ von Wimbledon und seitdem tragen viele Männer ein Stirnband, wenn sie Tennis spielen. Aber nicht nur bei Tennisspielern ist das Stirnband wieder in Mode gekommen. Viele Jogger, Ruderer und Radfahrer entscheiden sich genauso für das Stirnband. Ideal sind Stirnbänder aus Frottee, die eng am Kopf anliegen. Frottee ist das beste Material, um den Schweiß aufzufangen, aber leider leiert das Material schnell aus. Hier ist ein Stirnband aus dünnem Fleece oder Polyester die bessere Wahl.

Fazit

Obwohl die Herren der Schöpfung nicht unbedingt von Stirnbändern begeistert sind, tragen sie diese vor allem beim Sport sehr gerne. Geht es zum Wandern oder Skilaufen in die Berge, dann sollte das wärmende Stirnband auf gar keinen Fall fehlen. Sehr gute Dienste leisten Stirnbänder für Herren außerdem beim Tennis, beim Laufen, Radfahren oder beim Squash. Das Stirnband war als Alternative zur klassischen Mütze vor noch nicht allzu langer Zeit ein Tabu für viele Herren. Heute sieht es jedoch schon anders aus. Nicht nur ältere Männer schützen im Winter ihren Kopf mit einem breiten Stirnband, auch viele junge Männer wärmen sich mit einem Stirnband die Ohren. Besonders cool sind hier Stirnbänder mit einem Logo, sie kommen sogar bei Jugendlichen sehr gut an.

Redaktion
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